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Katharina Berthold Schweizerin, lebt und arbeitet in Basel, Schweiz Künstlerstatement Eine Neuproduktion von Hybridformen die nicht mehr nur auf Kohlenstoffbasis agieren, sich mit anorganischen oder technoiden Elementen zu einer funktionierenden Einheit kurzschließen, unplanmäßig anarchisch wuchern und meist ihren eigenen Wirt nach geraumer Zeit zerstören, entstehen. Naturgesetzlichkeiten wie Schwerkraft & begrenzte Temperaturspannen sind für diese Art Lebensform nicht mehr relevant. Die alte Metabolismusmaschine mit ihren tausend repetitiv & stereotyp ablaufenden Verhaltensschaltkreisen, dieser düstere Irrläufer der Evolution mit seinem verschwindend kleinen Entwicklungsfenster ist Geschichte.
Dieser inhaltlichen Dramatik steht eine an das infantile Kindchenschema von Manga-Figuren abzielende Darstellung der Protagonisten sowie eine überästhetisierende Farbgebung des Bildraumes gegenüber, wodurch Katharina Berthold den Pathos des Katastrophalen ins Sarkastische umwendet. Ihre als Digital oder Ink Jet Print fertig gestellten Zukunftsvisionen entstehen im Computer als digitale Malerei, die sich methodisch-technisch am ehesten der Pixel-Art zuordnen lässt. Innerhalb eines virtuellen Raumes werden die entsprechenden Objekte mittels Polygonen konstruiert. Dabei werden die Raumkoordinaten der einzelnen Abtastpunkte berechnet und miteinander zu einem digitalen dreidimensionalen Objektbild verkettet, welches aus unterschiedlichen Dreiecken besteht. Die Setzung eines derartigen Dreiecks kann als eine Art digitaler Pointillismus angesehen werden. Während sich bereits Sigmar Polke und Roy Lichtenstein in den 60ziger Jahren des letzten Jahrhundert der aus der Drucktechnik entlehnten Punkteraster zur Darstellung banaler Alltagsmotive bedienten, erreicht Katharina Berthold durch Verwendung eines ähnlichen Einzelbausteines, dem Polygon, den gegenteiligen Effekt – nicht die grobe Auflockerung des Gesamtbildes, sondern einen in sich homogenen, der dritten Dimension annähernden virtuellen Bildraum. So verbindet Katharina Berthold inhaltlich wie technisch aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen. Doch so puristisch sie in ihrer malerischen Darstellung ist, so rückhaltig bleiben ihre kritischen Inhalte am Betrachter haften. 1996 - 1997 Hochschule für Gestaltung (HGK) in Basel: Vorkurs 1997 - 1998 HGK Basel: Basiserweiterungsklasse (Fläche) 1999 - 2003 F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich: Kunstausbildung 2002 2005 Diplom an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich 2006 6 Wochen Artist in residence, Amsterdam, Niederlande Galerie Unique, Köln 2007 Galerie Hrobsky Showroom, Wien, Österreich Scope, Basel, Schweiz Tease Art Fair, Köln Lichtfeld 8, Basel, Schweiz Chelsea Galerie H95, Basel, Schweiz Lichtfeld 7, Basel, Schweiz The Manga Generation oder die Kinder Murakamis, Kunst Raum Riehen, Schweiz Regionale 8, Kunsthalle Palazzo Liestal, Schweiz Kunst Zürich 07,Internationale Messe für Gegenwartskunst, mit European Art Project, Zürich, Schweiz “human distribution systems”, Lichtfeld 6, Basel, Schweiz “ take the long way home”, Galerie BMB, Regionale 7, Kunst Raum Riehen, Schweiz Regionale 7, Kunstverein Freiburg Ernte`04, Kunstankäufe des Kantons Basellandschaft, Basel, Schweiz Lichtfeld 5, Jacob Burckhardt Haus, Basel, Schweiz Messe Berliner Liste 05 mit European Art Project Regionale 5, Kunsthaus Baselland Muttenz/Basel, Schweiz Kulturdirektion von kulturelles bl, Basel Schweiz
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